Am 31.01.16 haben wir in der Welt am Sonntag einen sehr interessanten Artikel gefunden, aus dem wir gern einige Schlüsselsätze zitieren möchten. "Drei Billionen Dollar stecken mittlerweile in Indexfonds. Ihre Größe und Konstruktion könnten zur Gefahr für den Markt werden."

"Wer einen ETF kauft, folgt der Entwicklung eines Aktienkorbes, etwa des deutschen Aktien-Index. Gewinnt der Dax zwei Prozent, legt auch der Fonds um zwei Prozent zu, Entsprechendes gilt bei fallenden Kursen. Für diesen Automatismus braucht man kein Managementteam, entsprechend sind ETF auch sehr günstig." Das daraus resultierende Problem: "Ziehen Anleger Geld ab, müssen die Indexfonds ihrerseits Wertpapiere auf den Markt werfen. So verstärkt sich der Abwärtstrend noch - die Baisse nährt die Baisse."

In dem aufschlussreichen Artikel in der Welt am Sonntag vom 31.01.16 wurde außerdem davor gewarnt, dass nicht alle Indexfonds voll replizierend sind, also anteilig das enthalten, was drauf steht. Es besteht die Möglichkeit, dass ein Indexfonds zum Beispiel auf Aktien kleinerer und mittlerer Unternehmen in Wirklichkeit keine sogenannten Small- und Mid-Caps enthält, sondern Swaps, welche millionenschwere Wetten zwischen Marktteilnehmern, meistens Banken, darstellen.

"Kommt es zu Liquiditätsengpässen oder Verwerfungen wie nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008, verschwindet ein Swap-Kontrahent möglicherweise von heute auf morgen vom Markt."

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